Die „10 gute Dinge“-Liste

Die „10 gute Dinge“-Liste

Wenn ich mal wieder ein Tief habe – was ab und an vorkommt -, versuche ich mir bewusst die guten Dinge ins Gedächtnis rufen, über die ich verfüge. Die, die mich glücklich machen. Auch oder gerade die, die mir manchmal als selbstverständlich durchrutschen und die ich deshalb gern mal übersehe, obwohl sie mir eine wesentliche Stütze im Leben sind.

An sehr schlechten Tagen kann es hilfreich sein, für sich selbst eine Liste à la „10 gute Dinge in meinem Leben“ oder „Was mich glücklich macht“ zu erstellen, um sich buchstäblich vor Augen zu führen, wieviel Positives man tatsächlich in Reichweite hat.

Listen anzulegen ist jetzt nicht gerade meine große Leidenschaft, aber wie ich kürzlich in meinem Post „Mach neu“ schrieb: Es bringt dich weiter, Sachen anders zu machen, als du sie bisher gemacht hast. Deshalb schreibe ich jetzt so eine Liste, ohne dass die Reihenfolge eine Wertung darstellt…

10 Dinge, die mich glücklich machen:

1. Eine Familie zu haben, die mich bedingungslos lieb hat und die mir so vieles ermöglicht.
2. Dass meine Freunde meine Freunde sind und mir durch ihre Worte und Taten den Rücken stärken.
3. Meine Katzen und das Pferd, die mir so nahestehen wie meine Menschenfamilie.
4. Ein zauberhaftes Minihaus mit Garten zu haben… wow, manchmal kann ich es immer noch nicht glauben!
5. Gesund zu sein (ok, mit Ausnahmen) und endlich wieder einen starken, leistungsfähigen Körper zu besitzen.
6. Lesen – hat mir schon so oft den Verstand gerettet, wenn nichts anderes mehr ging…
7. Musikhören – jeder kennt das Glücksgefühl, das ein toller Song in einem entfesseln kann!
8. Tieren helfen zu können, die in Not sind. Kaum etwas gibt meinem Leben mehr Sinn und Substanz.
9. Draußen in der Natur zu sein, besonders am Meer oder in meinem wilden Garten. Soviel Schönheit, soviel Frieden!
10. In Bewegung zu sein – sei es laufen, fahren, reisen, all das ist Futter für die Seele.

Vielleicht geht es dir jetzt gerade wie mir und du hast das Gefühl, diese Liste noch ein beträchtliches Stück fortführen zu können. Das ist gut so, denn es zeigt, dass unser Leben als solches kein schlechtes oder hoffnungsloses ist. Es gerät nur manchmal (meistens vorübergehend) aus den Fugen.

Eigentlich ist die obige auch nur die „große“ Liste. Die mit den wesentlichen und unverzichtbaren Glücklichmachern. 

Auf der „kleinen“ Liste stehen bei mir Sachen wie der erste Kaffee am Morgen… An einem sonnigen Tag draußen unterwegs zu sein und die Wärme auf der Haut zu spüren… Abends ins Bett zu gehen und von 4 bis 5 Katzen umlagert zu werden… Ein Besuch von Lieblingsmenschen… Unerwartet eine positive, liebevolle Nachricht zu erhalten… Mit der besten Freundin im Garten zu sitzen und Gespräche über Gott und die Welt zu führen… An einem Freitagabend mit Chips, Bettdecke und Katzen auf dem Sofa zu liegen und Serien zu gucken… und und und.

Happiness is an inside job – und oft auch eine Frage der Perspektive. Alles ist relativ. Unglückliche oder traurige Phasen haben ihre Berechtigung im Leben, aber man soll trotzdem nicht vergessen, rechts und links des Weges zu schauen, auf dem man geht. Nicht nur, um die Blumen zu sehen, die am Rand wachsen, sondern auch die Wegweiser, die sich unvermittelt – auch an grauen Tagen – zeigen könnten…

Stay wild!

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